Berliner Meisterköche 2018 – vielseitig und inspirierend wie die Stadt 

Die Auszeichnung „Berliner Meisterkoch“ steht für die Kreativität und den Innovationsgeist der Food-Metropole. Und für den Mut und das Trendgespür ihrer Protagnisten, zu denen Sterneköche ebenso gehören wie Quereinsteiger. Erstmals wurde 2018 auch ein „Berliner Kiezmeister“ gewählt. Am 13. Oktober 2018 werden die „Besten der Besten“ im Rahmen einer Gala feierlich geehrt. Auch Sie können dabei sein! 

© Berlin Partner | Peter-Paul Weiler

Sauer eingelegte Makrele und gegrillter Ährenfisch, kombiniert mit Lakritz-Algen-Creme, Bonito-Flocken und geeistem japanischen Dashi-Fischsud – keine alltägliche Küchen-Kreation! Für Daniel Achilles schon. Der Küchenchef und Geschäftsführer des „reinstoff“ wurde Ende August zum „Berliner Meisterkoch 2018“ gewählt. Achilles’ innovative Küchen-Kunst begeistert nicht nur die Gäste, die sein Restaurant in einer ehemaligen Glühlampen-Fabrik in Scharen besuchen, sondern auch die 13-köpfige Meisterköche-Jury: „Genial, virtuos und jedes Gericht neu, überraschend, eigen und einzigartig“, leitete sie ihre Entscheidung für den gebürtigen Leipziger zum „Besten der Besten“ ein.

Daniel Achilles, dem 2014 bereits vom renommierten französischen Restaurantführer Gault-Millau der Titel „Koch des Jahres 2014“ verliehen wurde, ist ein Vorreiter der neuen Berliner Küche. Und zugleich einer Hauptstadt-Szene, die sich in der Welt der Gastronomie und des Genusses international einen Spitzenplatz erobert hat. „Berlin hat sich zu einer wahren Food-Metropole entwickelt. Die Gastronomie-Szene ist vielfältig, inspirierend und international – sie prägt die Menschen und die Stadt und stärkt Berlins Anziehungskraft für kreative Köpfe aus der ganzen Welt“, so Dr. Stefan Franze, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsagentur Berlin Partner, die „Berliner Meisterköche“ 1997 ins Leben rief. 

22 Mal wurde die Auszeichnung seitdem vergeben. Zielsetzung: auf die gehobene Restaurantkultur und die Vielfalt der hauptstädtischen Gastronomieszene aufmerksam zu machen. Mehr als 130 Köche und Gastronomen und wurden bisher in verschiedenen Kategorien ausgezeichnet. In diesem Jahr gab es sogar Ehrungen in sechs Kategorien, denn erstmals war 2018 auch der „Berliner Kiezmeister“ dabei.

Daniel Achilles (Berliner Meisterkoch 2018) | © Berlin Partner, Peter-Paul Weiler

Neben der Ehrung von Daniel Achilles als „Berliner Meisterkoch 2018“, ging der Titel „Aufsteiger des Jahres 2018“ an Nicholas Hahn vom „Restaurant am Steinplatz“ in Berlin-Charlottenburg. „Klassische Basis, dazu Top-Produkte und alles lustvoll frisch präsentiert“, so die Begründung der Jury für seine Wahl. Eine von Hahns Top-Zutaten ist die südamerikanische Jacón-Wurzel, die er nach eigener Aussage erst in der Umgebung von Berlin entdeckte – bei einem Bauern in Mecklenburg. 

Zum „Berliner Innovator 2018“ kürte die Jury Billy Wagner, Besitzer und Sommelier des Szene-Restaurants „Nobelhart & Schmutzig“ in der Friedrichstraße, das vor allem für saisonale Gerichte aus lokalen Produkten steht. Wagner selbst stehe, so die Jury vor allem: für Mut. Er habe „vorgeführt, dass hier alles geht, wenn man daran glaubt und für die gute Sache kämpft.“

„Berliner Gastgeber 2018“ wurde André Macionga aus dem „Restaurant Tim Raue“ in Berlin-Kreuzberg. Bereits 2017 wählte Gault-Millau ihn zum „Gastgeber des Jahres“. Die Meisterkoch-Jury befand: „Schon sein Lächeln macht gute Laune, er ist eher bescheiden und immer im exakt richtigen Moment hält er sich dezent zurück oder ist topp präsent, auch wenn Gäste nur mal so parlieren wollen – über Berlin, die Küche und die Weine.“

Den Titel „Berliner Szenerestaurant 2018“ wiederum erhielt die Neuköllner „TISK Speisekneipe“. „Zwei Berliner Jungs erzählen eine Geschichte vom Suchen und Finden der neuen Berliner Küche“, begeisterte sich die Jury. Martin Müller und Kristof Mulak verbinden die Qualitäten eines modernen Restaurants mit denen einer Eckkneipe. Ihre Grundidee: der Gast soll sich bei ihnen vor allem zu Hause fühlen. Zum Beispiel über einem „Ungerollten Mops“–  einer auf Rollmops-Art eingelegten Makrele mit gerösteter Senfsaat, Gurke, Joghurt, Jalapeno und Tabasco.

Und der frisch ins Leben gerufene „Berliner Kiezmeister 2018“? Ging an die Charlottenburger Traditions-Fischräucherei „Rogacki“. Sie sei „Alt Berlin vom Feinsten“, so die Jury. Und außerdem „Herz und  Seele für viele im Kiez rund um die Wilmersdorfer Straße – und darüber hinaus.“

Wer die „Berliner Meisterköche“ einmal außerhalb ihrer gastronomischen Wirkstätten live erleben möchte, hat am 13. Oktober Gelegenheit dazu: Im Rahmen eines Gala-Diners werden die begehrten Auszeichnung im Moabiter Sudhaus offiziell überreicht. Für die Aftershow-Party ab 23 Uhr gibt’s noch Tickets – Speisen und Getränke inbegriffen!

Mehr Infos zu den Berliner Meisterköchen 2018 und Online-Tickets gibt es hier.   

Berlin ist Freiheit, Vielfalt, Kreativität, Internationalität und Experimentierfreude – all das vereint die Stadt zu einem außergewöhnlichen Gastronomie-Standort.

Dr. Stephan Franzke, Geschäftsführer Berlin Partner 

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